samedi 3 janvier 2015

Ist 2014 endlich weg? Gut...

So, mal sehen ob ich die Sache mit dem Tagebuch diesmal länger durchhalte als bei den geschätzt 235780324 vorangegangenen Versuchen in verschiedensten Medien :dunce: Aber ich fang einfach mal an. Die Frage ist nur: wo? Mal lieber etwas früher.



Im September 2009 lernen H. und ich uns kennen, verlieben uns schnell ineinander, ziehen im März 2010 zusammen und entschließen uns noch im Sommer zu einer Hochzeit im Jahr 2012. Während der Planungen fangen wir an, es bekloppt zu finden, so lange verlobt zu sein und ziehen das Standesamt auf Juli 2011 vor. Ende 2011 überlegen wir uns, dass es ja ganz cool wäre, ein Kind zu haben, also warum nicht gleich? Ich hab zu dem Zeitpunkt das, was man einen festen Job nennt, er macht ein Referendariat als Lehrer mit Mangelfach - was kann passieren? Zunächst mal: gar nichts. Monat für Monat die verdammte Olle. Er beendet sein Ref (und findet eine Stelle), wir heiraten, wir hibbeln und ganz schnell ist Frühjahr 2013, ich bin weiterhin nicht schwanger. Was tun, wir wollen nicht ewig warten und ich werde auch nicht jünger.

Also mal unverbindlich in die KiWu-Klinik. Natürlich geraten wir an einen Deppen von Arzt, der allen Ernstes zu mir sagt "ich brauch Ihnen nur ins Gesicht zu schauen und kenne die Diagnose. PCOS. Und Ihr Blutdruck erst, der ist viel zu hoch!" Ja, Depp, PCOS mag gestimmt haben zu dem Zeitpunkt, da waren wirklich viele Zysten und Zyklus unregelmäßig und zu lang und so. Mein Blutdruck war dagegen schon immer vorbildlich. Weil er außerdem mit uns wie mit Idioten geredet hat und meinen Mann für sein schlechtes Spermiogramm (zwei gemacht, eins schon schlecht und das zweite dann gar ausschließlich mit abgestorbenen Spermien) sehr bemitleidet hat ("Wie geht es Ihnen damit?"), sind wir erstmal nicht wieder hin. Überlegt, ob wir erstmal nur den Arzt oder gleich die Klinik wechseln sollen. Dass er uns mit dem zweiten SG nämlich ernsthaft gesagt hat, wir könnten es mit IUI versuchen, hat auch noch mein Vertrauen in die ganze Klinik erschüttert.

Und dann, aus fast heiterem Himmel: bäääm - Kündigung für mich! Riesenschock, um die Stelle tat es mir nicht leid, die hab ich eh gehasst und wollte da weg. Aber arbeitslos? Einfach so? Damit stand Kinderwunschbehandlung nicht mehr zur Debatte, erstmal wieder nen Job finden. Der Rest des Jahres vergeht in der vergeblichen Hoffnung, es möge sich ein kleines Wunder festbeißen, vergeblichen Bewerbungen und Überlegungen zu beruflicher Umorientierung. Mir wird immer klarer, dass ich Lehrer werden möchte. Mein Abschluss taugt, je nach Sichtweise, für einen Quereinstieg Mathe/Physik, daher ist das grundsätzlich möglich. Je nach Bundesland halt. Nach einigem Hin und Her beantrage ich die Gleichstellung meines Diploms mit dem 1. Staatsexamen und nach langer Wartezeit (inzwischen ist Januar 2014) wird er bewilligt :freu: Ich am Telefon zu meiner Mutter: "Das wird ein verdammt tolles Jahr". Sie:"Wart erstmal ab". Tja, leider sollte sie recht behalten...





Ist 2014 endlich weg? Gut...

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