vendredi 16 janvier 2015

Apple könnte Fingerabdrücke doch in der iCloud speichern

http://ift.tt/1BB6A3n




Zitat:




Patentantrag vom Juli 2013 sieht System zur Synchronisierung vor



Bei der Einführung des Fingerabdruckscanners mit dem iPhone 5s versicherte Apple, dass die Fingerabdrücke nur am Gerät selbst gespeichert werden sollen. Auf keinen Fall würden sie zu den Servern des Unternehmens hochgeladen. Genau das könnte nun aber doch der Fall sein. Aus einem Patentantrag geht hervor, dass Apple eine Synchronisierungslösung für Fingerabdrücke zumindest angedacht hat.



Auch wenn ich mich nicht im Detail mit der Technik ( bzw. den Files mit den Fingerabdrucken selbst) auseinandergesetzt habe, scheint mir die Synchronisierung von Fingerabdrücken zwischen vercshiedeenen Geräten ( ohne explizites Anlernen des jeweiligen Fingerabdruckes an den weiteren Geräten ) aus sicherheitstechnischer Sicht ein vollkommener Unsinn zu sein - solange nicht eine ganz andere Absicht - nämlich das Auspionieren "normalisierter" (vom konkreten Fingerabsrucksensor unabhängiger) Fingerabdrücke - damit verfolgt wird.



Meine (wenigen) eigenen Erfahrungen mit Fingerabdrucksensoren zeigen mir, dass bei heutigen ("einzeiligen") Fingerabdrucksensoren , die Erkennungsergebnisse nicht nur von der aktuellen Beschaffenheit der Hautoberfläche ( Geschmeidigkeit, Feuchte , Sprödigkeit, Sauberkeit der Hautoberfläche ), sondern auch vom Anpressdruck, von der Position ab der/bis zu der der Finger über den Fingerabdrucksensor gezogen wird, vom Winkel und unter dem der Finger bewegt wird und vermutlich auch von der genauen Bauart - Breite/Fläche - des Fingerabdrucksensors selbst abhängig sind.

Daneben gibt es zumindest schon seit dem Ende der 90er Jahre vollflächige Fingerabdrucksensoren, die die gesamte Fläche der Fingerkuppe ( ohne Bewegung des Fingers ) erfassen.



Für die Zugriffserteilung müssen lediglich die Datenmuster zweier Scanvorgange ( dem Vorlagemuster aus der "Einschulung" und dem aktuellen Einscanvorgang ) weitestgehend übereinstimmen. Dieses Datenmuster muss mit dem "eigentlichen" Muster des Fingerabdruckes gar nicht vergleichbar sein - es muß lediglich ( natürlich "verursacht" durch den konkreten Fingerabdruck) reproduzierbar und von Datenmustern anderer Fingerabdrücke (auf dem gleichen Fingerabdruckscanner) eindeutig unterscheidbar sein.

Wenn nun aber dieses Datenmuster auf andere Geräte anwendbar sein sollte, so muss das Scanner-spezifische Datenmuster erst "normalisiert" werden und erst nach dieser Normalisierung können dann wesentliche geometrische Merkmale des physischen (nicht Scanner-spezifischen) Fingerabdruckes erkannt werden.



Aus sicherheitstechnischer Sicht ein Unfug - für "andere Zwecke" aber nicht unwesentlich.





Apple könnte Fingerabdrücke doch in der iCloud speichern

Aucun commentaire:

Enregistrer un commentaire