Das Problem wurde schon mehrfach auch an anderer Stelle gewälzt :
Es sind immer noch zahlreiche alte Windows-XP Systeme im Netz, für diese Betriebsysteme gibt's aber schon lange keine Sicherheits-Updates mehr.
Zahlreiche Geräte der elektrischen Messtechnik, der Hardwareentwicklung, der Tonstudiotechnik , industrielle Steuerungen, Flaschenrückgabeautomaten und sogar Geldausgabeautomaten haben in der Steuerung oder in der Brenutzeroberfläche einen Controler oder einen PC, der immer noch unter Windows XP betrieben wird.
Trotz aller Warnungen vor Sicherheitsproblemen, wurden viele dieser Betriebssysteme immer noch nicht aktualisiert.
Das Hauptproblem bei vielen dieser erforderlichen Updates dürfte dabei aber weniger im Controler/PC selbst zu suchen sein, sondern viel mehr in der (technischen) Umgebung bzw. den zu steuerenden Geräten, Anlagen und der für die Steuerung/Überwachung dieser Umgebung zumeist teuer eingekauften externen Hardware und der für deren Steuerung erforderlichen individuellen Software.
Zum Zeitpunkt der Beschaffung dieserAnalgen, samt der dafür erforderlichen Steuerung, war vermutlich sowohl die Hardware als auch Software und das Betriebssystem auf Letztstand und wurde zumindest im gewerblichen Bereich, das Gerät bzw. die Annalge aus "einer Hand" geliefert - verünftigerweise auch mit entsprechenden (und auch entsprechned teuren) Wartungs und Serviceverträgen.
Was aber tun, wenn die Service- und Wartungsverträge ausgelaufen sind, die Herstellerfirma von einer anderen Firma übernommen wurde oder in Konkurs gegangen ist, die Produktlinie (mit Moglichkeit zum Updats der Hardware und Software auf Nachfolgesysteme des Herstellers) nicht mehr weiterverfolgt wird ?
Solange kein Totalausfall der Anlagen auftritt, wird vermutlich versucht werden, die alte bestehende Anlage solange irgendwie -hoffentlich auch wirtschaftlich- möglich, mit der alten Konfiguration (und daher auch dem alten Betriebsystem) in Betrieb zu halten.
Sogar heute noch kann man bei z.B. Conrad Logikanalysatoren ( selbestverständlich ohne Bedienteil) im Katalog finden, die über USB an einen Windows XP -Rechner mit der dort zu installierenden Bedien- bzw Auswerte- Software angeschlossen werden müssen. Und diese "Messköpfe" des Logikanalysators sind sogar teurer als der erforderliche PC für deren Steuerung.
Bleibt nur zu hoffen dass diese Katalogeinträge bei Conrad nur nicht aktualisiert wurden und nicht tatsächlich heute noch Geräte verkauft werden, die ausschließlich an einem PC mit Windows XP (oder vielleicht auch noch Windows Vista) betrieben werden können.
Aber auch als Privatanwender kann man von ähnlichen Problemen betroffen sein :
So gibt es z.B. zu machen Fotokameras Software, um praktisch alle Funktionen der Kamera über ein USB-Kabel und entsprechende Software fernzusteuern.
Recht praktisch, wenn man viele Serien-Nahaufnahmen von kleinen Auto- oder Bahn-Modellen zu machen hat.
Genauso ist zu digitalen Mikroskopen ( kleine Videokamera mit Linsensystem) entsprechende Auswerte bzw. Bediensoftware erforderlich, die in meinem Fall auch nur unter Windows XP funktioniert und zu der es keine äquivalenten Softwareupdates für Windows 7 gibt, obwohl es aber fast baugleiche Mikroskope anderer Hersteller mit Software für Windows 7 gibt.
Und selbst alte Laptops - mit unbeschädigter Hardware und stabilem Gehäuse - lassen sich nicht mit der gesamten Funktionalität unter Windows 7 betreiben, da die Hersteller des Gerätes(in meinem Fall Acer) und auch nicht die Hersteller der eingebauten Videokarte für die Ansteuerung des Bildschirms aktuelle Treiber anbieten. Es gibt zwar im Internet jede Menge an Treiber-Foren, die meisten dieser Foren bzw. Portale weisen aber ausdrücklich darauf hin, das sie die angebotenen Treiber nicht auf Funktion und Virenfreiheit überprüfen (können). Da kann man dann ja - trotz aller Sicherheitsprobleme - gleich bei Windows XP bleiben und ich kann dann auch meine nur unter Windows XP zu betreibende zusätzliche Hardware - für deren Software es auch keine Updates gibt - noch nutzen .
Und (praktisch) neuwertige Hardware nur darum zu verschrotten, weil das Betriebsystem nicht mehr "angesagt ist" ist, ist ja auch nicht gerade "nachhaltig".
Eine schwache Hoffnung habe ich noch : ich werde eine Linux-Distribution auf meinem Acer versuchen.
Auf einem alten - mechanisch sehr guten dafür aber dafür sauschweren - Gericom-Laptop habe ich mit Linux gute Erfahrungen gemacht.
Eine weitere - allerdings vermutlich eher unrealistische - Idee hätte ich noch :
Vielleicht könnten die Hersteller, die nicht selbst aktuelle Software (Treiber u.ä.) für ihre alten Hardwareprodukte anbieten, "irgendwie gezwungen" werden, ihre alte Hardware offen zulegen ("Open Hardware"), um anderen Firmen Gelegenheit zu geben, für die alte Hardware aktualiserte Treiber bzw. Software erstellen und auch legal anbieten zu können.
Im Sinne der Nachhaltigkeit (Vermeidung der unnötigen Verschrottung von Altgeräten) wäre es jedenfalls und der technische Fortschritt würde meiner Meinung nach dadurch sogar gefördert werden, da nur scheinbare Neuerungen (alte Technik in lediglich neuer "Verpackung") mit einer verbindlichen Regelung des "OpenHardware"-Status für nicht mehr selbst gepflegte Produktlinien kaum mehr Marktchancen hätten.
Es ist leider zu erwarten, das nach erfolgreicher Etablierung von Windows 10 bzw. dessen Nachfolgern, die genau gleichen Aussagen hinsichtlich des dann ebenfalls bereits vollkommen veralteten und daher unsicheren Betriebsystems Windows 7 getroffen werden müssen.
Es sind immer noch zahlreiche alte Windows-XP Systeme im Netz, für diese Betriebsysteme gibt's aber schon lange keine Sicherheits-Updates mehr.
Zahlreiche Geräte der elektrischen Messtechnik, der Hardwareentwicklung, der Tonstudiotechnik , industrielle Steuerungen, Flaschenrückgabeautomaten und sogar Geldausgabeautomaten haben in der Steuerung oder in der Brenutzeroberfläche einen Controler oder einen PC, der immer noch unter Windows XP betrieben wird.
Trotz aller Warnungen vor Sicherheitsproblemen, wurden viele dieser Betriebssysteme immer noch nicht aktualisiert.
Das Hauptproblem bei vielen dieser erforderlichen Updates dürfte dabei aber weniger im Controler/PC selbst zu suchen sein, sondern viel mehr in der (technischen) Umgebung bzw. den zu steuerenden Geräten, Anlagen und der für die Steuerung/Überwachung dieser Umgebung zumeist teuer eingekauften externen Hardware und der für deren Steuerung erforderlichen individuellen Software.
Zum Zeitpunkt der Beschaffung dieserAnalgen, samt der dafür erforderlichen Steuerung, war vermutlich sowohl die Hardware als auch Software und das Betriebssystem auf Letztstand und wurde zumindest im gewerblichen Bereich, das Gerät bzw. die Annalge aus "einer Hand" geliefert - verünftigerweise auch mit entsprechenden (und auch entsprechned teuren) Wartungs und Serviceverträgen.
Was aber tun, wenn die Service- und Wartungsverträge ausgelaufen sind, die Herstellerfirma von einer anderen Firma übernommen wurde oder in Konkurs gegangen ist, die Produktlinie (mit Moglichkeit zum Updats der Hardware und Software auf Nachfolgesysteme des Herstellers) nicht mehr weiterverfolgt wird ?
Solange kein Totalausfall der Anlagen auftritt, wird vermutlich versucht werden, die alte bestehende Anlage solange irgendwie -hoffentlich auch wirtschaftlich- möglich, mit der alten Konfiguration (und daher auch dem alten Betriebsystem) in Betrieb zu halten.
Sogar heute noch kann man bei z.B. Conrad Logikanalysatoren ( selbestverständlich ohne Bedienteil) im Katalog finden, die über USB an einen Windows XP -Rechner mit der dort zu installierenden Bedien- bzw Auswerte- Software angeschlossen werden müssen. Und diese "Messköpfe" des Logikanalysators sind sogar teurer als der erforderliche PC für deren Steuerung.
Bleibt nur zu hoffen dass diese Katalogeinträge bei Conrad nur nicht aktualisiert wurden und nicht tatsächlich heute noch Geräte verkauft werden, die ausschließlich an einem PC mit Windows XP (oder vielleicht auch noch Windows Vista) betrieben werden können.
Aber auch als Privatanwender kann man von ähnlichen Problemen betroffen sein :
So gibt es z.B. zu machen Fotokameras Software, um praktisch alle Funktionen der Kamera über ein USB-Kabel und entsprechende Software fernzusteuern.
Recht praktisch, wenn man viele Serien-Nahaufnahmen von kleinen Auto- oder Bahn-Modellen zu machen hat.
Genauso ist zu digitalen Mikroskopen ( kleine Videokamera mit Linsensystem) entsprechende Auswerte bzw. Bediensoftware erforderlich, die in meinem Fall auch nur unter Windows XP funktioniert und zu der es keine äquivalenten Softwareupdates für Windows 7 gibt, obwohl es aber fast baugleiche Mikroskope anderer Hersteller mit Software für Windows 7 gibt.
Und selbst alte Laptops - mit unbeschädigter Hardware und stabilem Gehäuse - lassen sich nicht mit der gesamten Funktionalität unter Windows 7 betreiben, da die Hersteller des Gerätes(in meinem Fall Acer) und auch nicht die Hersteller der eingebauten Videokarte für die Ansteuerung des Bildschirms aktuelle Treiber anbieten. Es gibt zwar im Internet jede Menge an Treiber-Foren, die meisten dieser Foren bzw. Portale weisen aber ausdrücklich darauf hin, das sie die angebotenen Treiber nicht auf Funktion und Virenfreiheit überprüfen (können). Da kann man dann ja - trotz aller Sicherheitsprobleme - gleich bei Windows XP bleiben und ich kann dann auch meine nur unter Windows XP zu betreibende zusätzliche Hardware - für deren Software es auch keine Updates gibt - noch nutzen .
Und (praktisch) neuwertige Hardware nur darum zu verschrotten, weil das Betriebsystem nicht mehr "angesagt ist" ist, ist ja auch nicht gerade "nachhaltig".
Eine schwache Hoffnung habe ich noch : ich werde eine Linux-Distribution auf meinem Acer versuchen.
Auf einem alten - mechanisch sehr guten dafür aber dafür sauschweren - Gericom-Laptop habe ich mit Linux gute Erfahrungen gemacht.
Eine weitere - allerdings vermutlich eher unrealistische - Idee hätte ich noch :
Vielleicht könnten die Hersteller, die nicht selbst aktuelle Software (Treiber u.ä.) für ihre alten Hardwareprodukte anbieten, "irgendwie gezwungen" werden, ihre alte Hardware offen zulegen ("Open Hardware"), um anderen Firmen Gelegenheit zu geben, für die alte Hardware aktualiserte Treiber bzw. Software erstellen und auch legal anbieten zu können.
Im Sinne der Nachhaltigkeit (Vermeidung der unnötigen Verschrottung von Altgeräten) wäre es jedenfalls und der technische Fortschritt würde meiner Meinung nach dadurch sogar gefördert werden, da nur scheinbare Neuerungen (alte Technik in lediglich neuer "Verpackung") mit einer verbindlichen Regelung des "OpenHardware"-Status für nicht mehr selbst gepflegte Produktlinien kaum mehr Marktchancen hätten.
Es ist leider zu erwarten, das nach erfolgreicher Etablierung von Windows 10 bzw. dessen Nachfolgern, die genau gleichen Aussagen hinsichtlich des dann ebenfalls bereits vollkommen veralteten und daher unsicheren Betriebsystems Windows 7 getroffen werden müssen.
alte Hardware mit aktuellen Betriebssystemen ?
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