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Eine Million Euro Zuschuss - Zudem zwei Großprojekte - für mehr Qualität und weniger Sicherheitslücken
Eine Million Euro will die Europäische Union im kommenden Jahr in freie Software investieren. Dabei sind zwei größere Projekte geplant: Einerseits soll die Web-Authoring-Software AT4AM künftig bei Gesetzestexten vermehrt zum Einsatz kommen.
Das zweite Großprojekt trägt den Namen "Governance and quality of software code – Auditing of free and open-source software". Dabei geht es um die Entwicklung von freier Softwareprojekte mit Abgleichung von Netzwerken wie beispielsweise der Debian-Community. Zudem soll eine Übersicht über die in der EU genutzten freien Software, sowie offene Standards erstellt werden.
ein Leserkommentar dazu :
Eine Million ist halt nicht wirklich viel. Gut wäre außerdem, wenn man in eine g'scheite MS Office Alternative investieren würde, und versuchen würde, diese zum Standard zu machen. Das würde der europäischen Wirtschaft und den Behörden vermutlich Milliarden sparen (Nein, LibreOffice ist - noch - keine Alternative)
Für mich interssant ist auch :
Wenn die EU nicht einmal im Bereich ihrer "Kernkompetenz" ( Wirtschaft und Finanzen ) Krisen rechtzeitig erkennen oder zumindest nachhaltige Maßnahmen nach durchlebten Krisen setzen konnte, wie soll sie da in einem derartigen "Randgebiet" ihrer Kompetenzen überhaupt irgendwas ausrichten können ?
Die Million ist bald in einem WEB-Portal und entsprechenden PR-Maßnahmen verpulvert, die Finanz-Kasse ist dann um 1 Million ärmer und das war dann auch schon das einzige Ergebnis dieser "Maßnahmen". Wirksame Kontrolle der vergebenen Förderungen ist zufolge mangelnder fachlicher Kompetenz in der EU nicht möglich.
Und glauben zu wollen, dass es der EU bedarf, um die Softwareqalität und Sicherheit zu verbessern, ist auch eher ein Zeichen von Unkenntnis oder/und Überheblichkeit.
Denn kein Softwareproduzent (bzw. dessen Entwickler) verfolgt als Unternehmensziel, unbrauchbare und unsichere Softeware zu entwickeln.
Vielmehr dürften Ursachen der mangelhaften Softwarequalität und Sicherheit (neben dem "NSA Problem" bzw. den Cyber-War Strategien) auch in der verbreiteten "Geiz ist Geil" Mentalität nicht nur der Konsumenten / Benutzer der Softwareprodukte sondern auch der Entscheidungsträger in den Unternehmen zu suchen sein :
Gleichzeitig bewegen wir uns derzeit auf ein noch viel größeres Sicherheitsproblem zu :
Unsere Gesellschaft wird immer mehr von immer komplexerer Technik ( nicht nur IT-Technologien ) abhängig, gleichzeitig scheinen aber immer weniger Personen gewillt oder fähig zu sein, unter den derzeitigen Umgebungsbedigungen ( Bildung/Ausbildungsmöglichkeiten, persönliche wirtschaftliche Aussichten, Arbeitsbedingungen , Ansehen, gesundheitliche Belastungen .. ) ein Berufsbild in einem dieser komplexen Technikbereiche (gerade auch im Bereich der IT) anzustreben. Sinnigerweise gibt es für die ohnehin immer weniger werdenden Interessenten dann noch zusätzliche Behinderungen durch beschränkte Ausbildungsplätze, Nichtanerkennung der Ausbildungszeiten für Pensionsansprüche o.ä., steigende, selbst - und zusätzlich zu den Lebenshaltungskosten - zu tragenden Ausbildungskosten oder andere formelle Schikanen - damit meine ich aber hier jedenfalls nicht "Knock-Out" Prüfungen.
Bei diesem Sicherheitsproblem geht es dann nicht um weitere Millionen ausgespähter Accounts von Kunden irgendwelcher Firmen, sondern ganz simpel um das Überleben der gesamten Bevölkerung im Krisenfall.
Und diese Bedrohung kommt weder von einem äusseren noch inneren Feind und schon gar nicht von irgendwelchen Terroristen.
Ursache dieser zukünftigen Bedrohung sind
Zitat:
Eine Million Euro Zuschuss - Zudem zwei Großprojekte - für mehr Qualität und weniger Sicherheitslücken
Eine Million Euro will die Europäische Union im kommenden Jahr in freie Software investieren. Dabei sind zwei größere Projekte geplant: Einerseits soll die Web-Authoring-Software AT4AM künftig bei Gesetzestexten vermehrt zum Einsatz kommen.
Zitat:
Das zweite Großprojekt trägt den Namen "Governance and quality of software code – Auditing of free and open-source software". Dabei geht es um die Entwicklung von freier Softwareprojekte mit Abgleichung von Netzwerken wie beispielsweise der Debian-Community. Zudem soll eine Übersicht über die in der EU genutzten freien Software, sowie offene Standards erstellt werden.
ein Leserkommentar dazu :
Zitat:
Eine Million ist halt nicht wirklich viel. Gut wäre außerdem, wenn man in eine g'scheite MS Office Alternative investieren würde, und versuchen würde, diese zum Standard zu machen. Das würde der europäischen Wirtschaft und den Behörden vermutlich Milliarden sparen (Nein, LibreOffice ist - noch - keine Alternative)
Für mich interssant ist auch :
Wenn die EU nicht einmal im Bereich ihrer "Kernkompetenz" ( Wirtschaft und Finanzen ) Krisen rechtzeitig erkennen oder zumindest nachhaltige Maßnahmen nach durchlebten Krisen setzen konnte, wie soll sie da in einem derartigen "Randgebiet" ihrer Kompetenzen überhaupt irgendwas ausrichten können ?
Die Million ist bald in einem WEB-Portal und entsprechenden PR-Maßnahmen verpulvert, die Finanz-Kasse ist dann um 1 Million ärmer und das war dann auch schon das einzige Ergebnis dieser "Maßnahmen". Wirksame Kontrolle der vergebenen Förderungen ist zufolge mangelnder fachlicher Kompetenz in der EU nicht möglich.
Und glauben zu wollen, dass es der EU bedarf, um die Softwareqalität und Sicherheit zu verbessern, ist auch eher ein Zeichen von Unkenntnis oder/und Überheblichkeit.
Denn kein Softwareproduzent (bzw. dessen Entwickler) verfolgt als Unternehmensziel, unbrauchbare und unsichere Softeware zu entwickeln.
Vielmehr dürften Ursachen der mangelhaften Softwarequalität und Sicherheit (neben dem "NSA Problem" bzw. den Cyber-War Strategien) auch in der verbreiteten "Geiz ist Geil" Mentalität nicht nur der Konsumenten / Benutzer der Softwareprodukte sondern auch der Entscheidungsträger in den Unternehmen zu suchen sein :
- wenn Entwicklungen schon in den Markt gehen sollen, noch lange bevor sie ( zumnindest aus Sicht der Entwickler ) tatsächlich fertig sind,
- wenn in die Softwareentwickler in den Unternehmen nicht ausreichend investiert wird
- sowohl hinsichtlich der tatsächlich gezahlten Gehälter als auch hinsichtlich der Weiterentwicklung/Weiterbildung der Entwickler selbst - gerade auch in Kleinunternehmen - wenn das interne Betriebsklima oder die Wirtschaftslage (der Unternehmen, aber auch des Staates ) derart instabil erscheint, dass sich die Mitarbeiter mehr um die eigene Zukunft ( bzw. die ihrer Familien) Sorgen machen müssen, als um die rechtzeitige Fertigstellung ihres Anteils an einem Produkt.
Gleichzeitig bewegen wir uns derzeit auf ein noch viel größeres Sicherheitsproblem zu :
Unsere Gesellschaft wird immer mehr von immer komplexerer Technik ( nicht nur IT-Technologien ) abhängig, gleichzeitig scheinen aber immer weniger Personen gewillt oder fähig zu sein, unter den derzeitigen Umgebungsbedigungen ( Bildung/Ausbildungsmöglichkeiten, persönliche wirtschaftliche Aussichten, Arbeitsbedingungen , Ansehen, gesundheitliche Belastungen .. ) ein Berufsbild in einem dieser komplexen Technikbereiche (gerade auch im Bereich der IT) anzustreben. Sinnigerweise gibt es für die ohnehin immer weniger werdenden Interessenten dann noch zusätzliche Behinderungen durch beschränkte Ausbildungsplätze, Nichtanerkennung der Ausbildungszeiten für Pensionsansprüche o.ä., steigende, selbst - und zusätzlich zu den Lebenshaltungskosten - zu tragenden Ausbildungskosten oder andere formelle Schikanen - damit meine ich aber hier jedenfalls nicht "Knock-Out" Prüfungen.
Bei diesem Sicherheitsproblem geht es dann nicht um weitere Millionen ausgespähter Accounts von Kunden irgendwelcher Firmen, sondern ganz simpel um das Überleben der gesamten Bevölkerung im Krisenfall.
Und diese Bedrohung kommt weder von einem äusseren noch inneren Feind und schon gar nicht von irgendwelchen Terroristen.
Ursache dieser zukünftigen Bedrohung sind
- wir selber durch das Ausmaß, in dem wir uns selbst heute diesen in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht mehr beherrschbaren Technologien ausliefern - einfach weil es heute so modern ist , so bequem und schnell geht, sich dieser Technologie zu bedienen
- unsere politisch/wirtschaftlichen Entscheidungsträger, die zumeist gar keine Zeit und zumeist fehlenden Weitblick haben, sich der Auswirkungen ihrer Entscheidungen bewusst zu sein - sofern sie überhaupt über ausreichend eigenes fachliches Wissen verfügen und ihre Eintscheidungen nicht ohnhin schon durch einzelne, wenige, Meinungsbildner vorgegeben werden, denen sie sich dann z.B. aus Gründen der "Parteidisziplin" oder "Koalitionstreue" -auch wider begründete eigene Zweifel- anschließen müssen.
EU investiert in freie Software
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