lundi 13 octobre 2014

„Vielleicht wirds ja doch ein Sonntagskind?“ –„Nun bitte nicht mehr!“

Hallo, nach langem Überlegen hab ich nun doch beschlossen, auch meinen Geburtsbericht zu schreiben.



16.05.2014 VET



Ein Freitag und mal wieder zum CTG beim FA. Es war wie immer nix zu sehen, das auch nur einer Wehe ähneln könnte.

Einerseits war ich nicht böse drüber, die Ss war toll und ich hätte die Maus noch ewig in mir drin behalten wollen. Andererseits wurde es langsam echt nervig das Handy anzumachen ^^

Wehe ich bin mal nicht sofort rangegangen, wenn wer angerufen hat. Dann wurde direkt mein Mann angerufen, obs schon losgeht. Und wehe er ist dann auch nicht an Handy :eek:

Genauso schlimm: Wir „teilen“ uns ein Grundstück mit meinen Eltern. Wenn wir uns mal nicht abgemeldet haben, aber das Auto war weg, kam sofort der Gedanke, es geht los. Erstes Enkelkind = sehr aufgeregte werdende Großeltern :)

Deswegen war der VET dann auch der Tag, an dem ich doch mal eine WhatsApp Gruppe eingerichtet habe, um zumindest jeden Morgen, Mittag und Abend die Standardmeldung „keine Wehen in Sicht“ zu posten :D

Aber egal, zurück zum FA-Besuch. Die Kleine lag fest im Becken, Herztöne ok, Fruchtwassermenge auch gut. Ich hab noch eine Überweisung mitbekommen, fürs CTG am Sonntag im KH. Auf die ungeduldige Frage von meinem Mann, wann es denn nun losgehen mag gab es keine Antwort 



18.05.2014-22.05.2014



Aller zwei Tage CTG und nix zu sehen. Ich war immer noch tiefenentspannt, im Gegensatz zu meinem Mann. Sowie ich mir erlaubt habe ihn tagsüber anzurufen kam die Frage: „geht’s los???“

Am Montag kam dann auch der besagte Satz, das es vielleicht doch ein Sonntagskind werden würde. So lang wollte ich aber doch nicht mehr warten! (Wobei ich insgeheim den 25.05. als Datum favorisiert hatte, schon als ich das erste Mal den VET gehört habe. Mein erstes Pferd, das mir wahnsinnig viel bedeutet hat hatte an diesem Tag Geburtstag)

Am Donnerstag meinte meine FÄ das ich ab morgen täglich zum CTG soll. Sie hatte Freitag geschlossen, aufgrund des Geburtstages ihres Sohnes (Morgen kommt ihr Kind bestimmt, das ist ein schönes Datum). Also bekam ich wieder eine Überweisung fürs CTG im KH mit.



23.05.2014



Anruf gegen 9.00 Uhr im KH, wann wir denn kommen dürfen. Da war gerade hörbar viel los, so dass wir gegen Mittag dann anriefen und auch losfahren konnten.

Irgendwie waren die Hebammen allerdings ziemlich gestresst. Ich wurde direkt am CTG vergessen und lag da schlappe 1,5 Stunden. Und so langsam tat das auf dem Rücken liegen eben doch weh.

Mein Mann hat immer wieder gefragt, ob ich denn nicht mal ein Mini-Hügelchen produzieren könnte^^

Und auch im WhatsApp Chat ging es heiß her.

Na ja, wir wurden mit der Ansage entlassen, das es reicht wenn ich am Sonntag wieder vorbei komme und da könnten wir dann auch über die Einleitung am Montag sprechen.

Öhm Nein, Einleitung will ich nicht :(



Gegen Abend auf der Couch hab ich dann ab und zumal ein gaaaaaanz leichtes mensartiges Ziehen gemerkt. Meinem Mann hab ich aber nichts erzählt, er wäre ja gleich losgefahren.

Wir sind gegen 23.00 Uhr ins Bett und wirklich schlafen konnte ich nicht. Ich hab immer mal die Wehen App angeschmissen, aber so ganz das Wahre wars nicht.

Gegen 2 hab ich meinen Mann geweckt und gesagt, ich wird mal in die Wanne gehen, ich glaube ich hab Wehen, aber sicher bin ich mir nicht. Da wars aber schon relativ regelmäßig, aller 7-8 Minuten.

Mein Mann war sofort total hibbelig und meinte ich kann doch jetzt nicht in die Wanne gehen?! :rolleyes:

Na ja, gesagt getan, ab in die Wanne. Und ruckzuck kam das Ziehen aller 4 Minuten :eek:

Wir haben dann in aller Ruhe was gegessen, die Katzen versorgt und sind losgefahren, im Auto hab ich fleißig die Wehen App laufen lassen, die immer wieder meinte: Ab ins KH :D

Dort sind wir dann auch gegen 4 Uhr angekommen. Mein Mann wollte auf den Storchenparkplatz, ich nicht, denn irgendwie waren die Wehen schon wieder weniger, und ich war mir sicher, wir werden nach Hause geschickt…





„Vielleicht wirds ja doch ein Sonntagskind?“ –„Nun bitte nicht mehr!“

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