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Wesentlich höhere Lebensdauer als konventionelle Batterien – Chance für mobile Endgeräte und Elektroautos
In den letzten Monaten wurden in der Erforschung effizienterer Akkus verschiedene größere und kleinere Fortschritte erzielt. Wissenschaftler aus Stanford stellten im Juli etwa eine neue Lithium-Anode vor, die höhere Akkulaufzeiten ermöglichen soll.
Ein potenzieller Durchbruch ist nun aber Wissenschaftlern aus Singapur gelungen. An der Nanyang Technological University ist die Entwicklung eines Akkus gelungen, der sich in zwei Minuten auf 70 Prozent seiner Kapazität laden lässt und deutlich länger als konventionelle Energiespeicher ohne Leistungsverlust operieren können soll.
Der Teufel liegt dabei leider halt in den banalen Details !
Dazu ein kleines Rechenbeispiel :
Ein "leerer" 12 Volt Akkumulator mit der in obigem Artikel beschriebenen neuen Technologie mit 10 Ah Kapazität ( z.B. für E-Bikes ) soll - wie oben beschrieben in 2 Minuten (mit 70% Ladung) geladen werden .
10 AmpereStunden = 600 AmpereMinuten davon 70% = 420 AmpereMinuten
Um eine Ladung von 420 AmpereMinuten in 2 Minuten in die Batterie zu laden wäre ein Strom von 210 Ampere erforderlich !
Bereitgestellt werden müsste dafür eine elektrische Leistung von 14 Volt * 210 Ampere = 2940 Watt !
Das würde bedeuten, dass diese Ladetechnologie nicht mehr geignet wäre, selbst um eine derartig kleine Batterie über eine einfache "Haushaltsteckdose" (mit 10 Ampere Absicherung) laden zu können.
Für 210 Ampere wäre ein Kupfer-Ladekabel mit ca. 70 mm² Querschnitt ( bzw. 9,4 mm Durchmesser ) und entsprechend großen Steckverbindungen erforderlich.
Da aber zur Bereitstellung der erforderlichen Energie für E-Mobile (bzw. elektrisch betriebene PKW) Batterien/Akkumulaturen mit ca. 100-fach höherern Ladekapazitäten benötigt werden, zeigt schon dieses kleine Beispiel, dass sehr kurze Ladezeiten der Elektrospeicher von Elektromobilen auf absehbare Zeit nicht sinnvoll einsetzbar sein werden, weil die dazu benötigten Kabelquerschnitte der Ladekabel und die erforderlichen Leistungen für die Ladegeräte mit kürzeren Ladezeiten einfach immer "unhandlicher" werden.
Zitat:
Wesentlich höhere Lebensdauer als konventionelle Batterien – Chance für mobile Endgeräte und Elektroautos
In den letzten Monaten wurden in der Erforschung effizienterer Akkus verschiedene größere und kleinere Fortschritte erzielt. Wissenschaftler aus Stanford stellten im Juli etwa eine neue Lithium-Anode vor, die höhere Akkulaufzeiten ermöglichen soll.
Ein potenzieller Durchbruch ist nun aber Wissenschaftlern aus Singapur gelungen. An der Nanyang Technological University ist die Entwicklung eines Akkus gelungen, der sich in zwei Minuten auf 70 Prozent seiner Kapazität laden lässt und deutlich länger als konventionelle Energiespeicher ohne Leistungsverlust operieren können soll.
Der Teufel liegt dabei leider halt in den banalen Details !
Dazu ein kleines Rechenbeispiel :
Ein "leerer" 12 Volt Akkumulator mit der in obigem Artikel beschriebenen neuen Technologie mit 10 Ah Kapazität ( z.B. für E-Bikes ) soll - wie oben beschrieben in 2 Minuten (mit 70% Ladung) geladen werden .
10 AmpereStunden = 600 AmpereMinuten davon 70% = 420 AmpereMinuten
Um eine Ladung von 420 AmpereMinuten in 2 Minuten in die Batterie zu laden wäre ein Strom von 210 Ampere erforderlich !
Bereitgestellt werden müsste dafür eine elektrische Leistung von 14 Volt * 210 Ampere = 2940 Watt !
Das würde bedeuten, dass diese Ladetechnologie nicht mehr geignet wäre, selbst um eine derartig kleine Batterie über eine einfache "Haushaltsteckdose" (mit 10 Ampere Absicherung) laden zu können.
Für 210 Ampere wäre ein Kupfer-Ladekabel mit ca. 70 mm² Querschnitt ( bzw. 9,4 mm Durchmesser ) und entsprechend großen Steckverbindungen erforderlich.
Da aber zur Bereitstellung der erforderlichen Energie für E-Mobile (bzw. elektrisch betriebene PKW) Batterien/Akkumulaturen mit ca. 100-fach höherern Ladekapazitäten benötigt werden, zeigt schon dieses kleine Beispiel, dass sehr kurze Ladezeiten der Elektrospeicher von Elektromobilen auf absehbare Zeit nicht sinnvoll einsetzbar sein werden, weil die dazu benötigten Kabelquerschnitte der Ladekabel und die erforderlichen Leistungen für die Ladegeräte mit kürzeren Ladezeiten einfach immer "unhandlicher" werden.
70 Prozent in 2 Minuten: Forscher bauen extrem schnell ladende Akkus
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