lundi 9 février 2015

Von der Einleitung zur Spontangeburt. Oder: Es kommt doch meist anders als man denkt.

Hallo ihr Lieben,

ich möchte heute mal versuchen meinen Geburtsbericht zu verfassen. Ich hoffe ich vergesse nix.



Dinge die ihr vorab wissen solltet:



Die Schwangerschaft lief vollkommen Problemlos. Bei meinen letzten Frauenarztterminen war mein Gebärmutterhals immer noch über 4cm lang. Auf dem Weg zum Frauenarzt hatten wir eine Autopanne. Wir mussten also mit dem Taxi weiter, danach das Auto abschleppen lassen und viel laufen.



Am 30.01. bei 40+2 hatte ich wiedermal einen Termin beim FA. Auf dem Weg zum Frauenarzt hatten wir eine Autopanne. Wir mussten also mit dem Taxi weiter, danach das Auto abschleppen lassen und viel laufen. Ich hatte keinerlei Anzeichen vom eventuellen Geburtsbeginn, keine einzige Wehe auf dem CTG.

Da ich Eiweiß im Urin hatte und mein Blutdruck zu hoch war gab mein FA mit eine Überweisung ins KH. Wir sollten am nächsten Tag eingeleitet werden.



In der Nacht um 3 bekam ich langsam Schmerzen im unteren Rücken, dachte mir aber nichts weiter dabei. Um 6 Uhr klingelte der Wecker, da wir um 8 Uhr im KH zur Einleitung sein sollten.

Die Schmerzen waren immer noch da, stärker und öfter. Mein Freund fragte mich schon ob wir direkt ins KH sollen weil ich so schwer atme. Aber ich wollte noch Frühstücken (konnte also noch nicht so schlimm sein), nebenbei hab ich mal die Wehenapp laufen lassen...waren nur noch Abstände zwischen 3 und 5 Minuten :eek:. Um kurz vor 7 meinte ich zu meinem Freund das wir doch langsam los sollten.

Immerhin haben wir 40 Minuten Fahrtweg bis zum KH.



Im KH angekommen gingen wir gleich in den Kreissaal, Schatz musste mich noch anmelden und ich wurde inzwischen ans CTG gestöpselt. Auf dem CTG waren leider nur leichte Wehen zu sehen, Blutdruck und Herztöne waren super.

Danach bekam ich noch einen kurzen US und durfte auf den Stuhl. Der Verdacht auf Gestose wurde nicht bestätigt, ohne Wehen hätten sie mich wohl wieder heimgeschickt. Trotzdem bekam ich einen Zugang gelegt, was mir sehr gelegen kam, denn das hieß für mich das ich das KH nicht ohne meine Tochter verlasse. Außerdem schlug die Ärztin eine Eipollösung vor falls der Befund beim nächsten CTG gleich ist.

Da es für mich noch kein Zimmer auf Station gab sollte ich noch ein wenig laufen. Mittag durfte ich im Besucherraum auf Station zu mir nehmen, Zimmer gab es leider immer noch keins...also ging es nach dem Essen nochmal zum CTG. Auch hier wieder nur leichte Wehen. Die Hebamme führte die Eipollösung durch und wir sollten wieder spazieren gehen.

Vorher konnten wir endlich mein Zimmer auf Station beziehen.





Von der Einleitung zur Spontangeburt. Oder: Es kommt doch meist anders als man denkt.

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