mercredi 4 février 2015

Ein Plan - und wie dann doch alles ganz anders kam

So - fast 6 Wochen nach der Geburt will ich endlich meinen Geburtsbericht schreiben, bevor die vielen schönen und doofen Details in Vergessenheit geraten.

Beginnen möchte ich ein bisschen vor der Geburt.



Der Plan:

Ich bin ein Plan-Mensch und mein Mann ebenfalls. Also sollte auch die Geburt des Krümels nach unserem Plan verlaufen. Auch wenn der errechnete Termin der 20.12.14 war, wollten wir, dass unser Krümel mit etwas Abstand VOR Weihnachten auf die Welt kommt.

Mein Mann hatte noch eine Dienstreise vom 8. bis 10.12. und am 12.12 einen Zahnarzttermin. Also sollte es der 15.12. sein...



Wie alles ganz anders kam

24.12.

10:00Uhr

Bereits zum dritten Mal sind wir im KH zur Kontrolle. Seit Erreichen des VET kommen wir her. Alle mit denen wir zu tun hatten waren sehr nett und nahmen sich auch im größten Stress (wie es scheint gibt es einen Geburtenboom) Zeit für uns.

Beim US am 20.12. wurde unser Sohn auf 56cm und 3700g geschätzt. Es geht ihm gut. Fruchtwasser ist genügend da und auch die Plazenta tut ihren Dienst.

Meine CTGs sind denkbar langweilig. Am 20.12. gab es tatsächlich negative Wehen zu sehen :dunce:, am 22.12 gar keine und heute gibt es genau eine Mini-Wehe.

Also ab nach Hause. Auf dem Heimweg kaufen wir noch einen Weihnachtsbaum denn offensichtlich werden wir Heiligabend (anders als in unserem mittlerweile 9mal geändertem Plan vorgesehen) zu Hause verbringen.



Immerhin bekommen wir so kurz vor knapp den größten und schönsten Weihnachtsbaum den wir je hatten zum Spottpreis. Zu Hause angekommen hängen wir unsere Lichterkette und die paar Kugeln an die Vorderseite des Riesenbaums - der Rest muss ungeschmückt bleiben. Nach einer kleinen Ruhepause beginne ich mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsessen. Denn natürlich hatten wir als Plan B vorgesorgt und für alle Weihnachtstage genug Zutaten bevorratet um angemessene Menus auf die Beine zu stellen.

Wir verbringen einen ruhigen und gemütlichen Heiligabend zu zweit. Mit Bescherung und gutem Essen. Ich trinke sogar das erste Mal nach 9 Monaten 3 Schluck Rotwein (der soll ja Wehen auslösen)



25.12.

Den ersten Weihnachtsfeiertag verbringen wir größtenteils auf der Couch. Hin und wieder zieht es in meinem Bauch, aber unregelmäßig und harmlos. Also taue ich das Fleisch für unser Abendessen auf und koche. Auch heute trinke ich ein paar kleine Schlucke Rotwein. Ich will, dass es los geht - aber so recht traue ich mich nicht, dem kleinen Wesen in meinem Bauch Alkohol zu schicken.

Um 23.00Uhr gehen wir ins Bett. Mein Mann schläft schnell ein. Aber ich liege wach - denn das Ziehen in meinem Bauch ist nun heftiger und häufiger...





Ein Plan - und wie dann doch alles ganz anders kam

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